100 Meter… und keinen Schritt weiter!

Anhänger_Innen des neonazistischen „Freien Netz Süd“ versuchten am Freitag, den
10. Mai, eine Demonstration in Regensburg durchzuführen. Anlass war ein Streit in einem Linienbus in den frühen Morgenstunden desselben Tages, bei dem ein angeblicher Gesinnungsgenosse des FNS von seinem Kontrahenten mit einem Messer verletzt wurde.

Kurzfristig wurde eine Demonstration vom Hauptbahnhof durch die Regensburger Innenstadt angemeldet. Trotz der kurzen Mobilisierungsphase gelang es den Nazis, ca. 60, teilweise bekannte und wegen Körperverletzung/Volksverhetzung/u.Ä. vorbestrafte, Idiot_Innen nach Regensburg zu locken. Umso ermutigender ist es da, dass auf antifaschistischer Seite in noch kürzerer Zeit weit mehr Menschen (ca. 300) den Weg zum HBF fanden, um die Nazi-Demo zu blockieren.

Nachdem die Nazis an ihrem Sammelpunkt von der Polizei abgeschrimt und auf drei Seiten von Gegendemonstrant_Innen umstellt auf weitere anreisende Faschist_Innen gewartet hatten, wobei es zu mehreren kleinen Rangelein zwischen anreisenden Nazis und Antifaschist_Innen kam, machte die Polizei durch Drängen und Schupsen den Weg für die Faschist_Innen Richtung Maximilianstraße zunächst frei. Dort kamen sie jedoch nicht weit und wurden nach anfänglichen Versuchen Seitens der Polizei die Demo durchzupressen, etwa auf Höhe der Sparkasse effektiv blockiert.

Mehrmals kam es zu Versuchen durch die Polizei die Blockierer_Innen beiseitezudrängen, sowie zu Durchbruchversuchen der Nazis. Das Geschehen wurde dabei durchgehend von mehreren Polizei- und Nazikameras festgehalten. Pressevertreter_Innen liberaler Medien, sowie antifaschistische Fotograf_Innen waren selbstverständlich ebenfalls anwesend.

Gegen 21uhr ging der Einsatzleitung der Polizei schließlich das Licht auf, die Nazi-Demo nicht unter verhältnismäßigen Bedingungen durchsetzen zu können. Der faschistische Mob wurde zurück zum Bahnhof eskortiert, wo erneut mehrere Teilnehmer_Innen dessen versuchten Polizeiketten zu durchbrechen. Auf den Parkplätzen vorm Bahnhof wartend und auch dort von mehreren Seiten durch Antifaschist_Innen umstellt, warteten die Nazis auf ihre Züge (u.a. Richtung Würzburg, Bayreuth und Weißenburg) um schließlich in diese verfrachtet zu werden.

Abschließend lässt sich festhalten, dass der Freitag Abend kaum besser hätte laufen können. Binnen kürzester Zeit konnten genügend Menschen mobilisiert werden, die sich den Faschist_Innen effektiv in den Weg stellten und dafür sorgten, dass deren Redebeiträge keinerlei Gehör fanden. Da über den Lautsprecherwagen der Nazis deren Wiederkommen „ins Regensburger Nachtleben“ angekündigt wurde, heißt es jetzt:
Augen auf und aufeinander aufpassen! Faschismus entgegentreten!

Weitere Artikel und Bilder:
Endstation Rechts
Regensburg-Digital
– Mittelbayerische Zeitung: 1 Bericht zum Freitag. 2 Rückblick mit kritischen Stimmen.
Linksunten.Indymedia
Kurz nach 21 Uhr: Die Nazis werden zum Bahnhof zurück eskortiert. Foto: as
(Bildquelle: Regensburg-Digital) Nazis reisen unverrichteter Dinge ab.

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Ein Abend mit Erich Mühsam

Die Freie ArbeiterInnen-Union Regensburg lädt ein zu einem Abend mit Anekdotischem, Politischem und Lyrischem aus dem Leben des Anarchisten und Dichters Erich Mühsam.
Außerdem gibt es Informationen zu den aktuellen Aktivitäten der Basisgewerkschaft FAU Regensburg.

Zusätzlich zur Lesung wird es wieder eine Vokü gegen Spende geben.

Wann? 10. Mai um 20.00 Uhr
Wo? Im L.E.D.E.R.E.R., Lederergasse 25 Regensburg

„Die Liebe und das Leben ehren –
Das möchten wir Euch eben lehren“ (E. Mühsam)

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Das Z.A.K.K. ist tot – Es lebe das Z.A.K.K.!

Am heutigen Tag wurden endgültig alle verbliebenen Gegenstände aus den Räumen des Z.A.K.K. entfernt und die Räumlichkeiten in Anwesenheit der/des Gerichtsvollzieher_In an dessen Besitzer Dr. Werner von Glasenapp übergeben.

Somit steht einer weiteren Edel-Unterwäsche Boutique, oder ähnlichem Quatsch, im Unteren Sand nichts mehr im Wege. Doch eine Niederlage einstecken zu müssen bedeutet nicht, den Kampf verloren zu haben!

Es wird weiterhin Menschen in Passau geben, die mit ihrer politische Kritik und Lebensweise das Stadtbild prägen werden. Dass dies ohne festen, überdachten Treffpunkt in Innenstadtnähe nun unangenehmer ausfallen könnte, als es Ruhephanatiker_Innen in ihren hübsch sanierten Luxuswohnungen lieb sein dürfte, wird der weiterhin bestehenden Forderung nach einem Treffpunkt ohne Hierarchie und Konsumzwang nur noch  mehr Nachdruck verleihen.

Solidarität mit den von Gentrifizierung Betroffenen Z.A.K.K.istas! Kein Tag ohne Freiraum!

Pressemitteilung zur Schließung auf der Z.A.K.K. Homepage.

Pressespiegel zur Demo vom 4. Mai 2013 des Bündnisses für Ordnung und Sicherheit in Passau:
am-sonntag.de (doof)                                          – Indymedia
BürgerBlick (ganz nett)                                       – Linksunten.Indymedia

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Solidarität mit den rebellischen Arbeiter_Innen

Die FAU Regensburg lädt zum Solikonzert für die von Arbeiter_Innen in Selbstverwaltung besetzte Baustofffabrik Vio.Me. in Thessaloniki/Griechenland.

Nachdem die Fabrik von offizieller Seite heruntergewirtschaftet und danach verlassen wurde, machte sich ein Teil der Belegschaft daran, den Arbeitsbetrieb in Eigenregie wieder aufzunehmen, um die Lebensgrundlage der dortigen Arbeiter_Innen und deren Familien zu sichern.

Wir als anarchistische Gruppe finden dies bewundernswert und möchten die Griechischen Genoss_Innen finanziell unterstützen und deren klassenkämpferisches Engagement öffentlich thematisieren.

Es wird zu Beginn der Veranstaltung einen Redebeitrag zum Thema geben. Im Anschluss daran treten auf:

– Landverraad („In-Your-Face-Hardcore“/ NL)
– Tyrannicide (Anarcho-HC/ NL)
– Thest Möggels Üst („The very best of Deutschpunk“)
– Rather Raccoon (Streetskapunk/ D)

Wann: 26.04.2013 (Beginn – 19uhr Pünktlich!)
Wo: L.E.D.E.R.E.R. (Lederergasse 25, Regensburg)
Eintritt: Selbsteinschätzung (optimal: 6-8€)
Infos zur Fabrikbesetzung und zur Veranstaltung.

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On3-Radio Beitrag zum AMK

Seltsam… am 21.03.2013 schaffte es die Konve in Oi!dedding schon wieder ins Radio. Warum kann DENEN nicht Mal der Papst in die Quere kommen?! Kann eigentlich nur an der maximal-sakralen Bedeutung des Standortes liegen.

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